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Starke Immunabwehr

veröffentlicht am 01.10.2020

 

Ein schwaches Immunsystem hat nicht nur starke Auswirkungen auf die Gesundheit, es kann auch das Leben einschränken. Daher ist es sehr wichtig, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind von immenser Bedeutung für ein intaktes Immunsystem.

Die Auswahl der Lebensmittel reicht von viel frischem Gemüse und Obst, über Hülsenfrüchte und Vollkornprodukten. Auch Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch in Maßen liefern einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung.

Darüber hinaus kannst Du Deine Immunabwehr mit folgenden Tipps stärken:

  • Ausreichend Schlaf (7-9 Stunden)
  • Stress reduzieren
  • Regelmäßige Bewegung - bestenfalls an der frischen Luft (so wird einem Vitamin D Mangel vorgebeugt)
  • Viel Wasser trinken (etwa zwei Liter pro Tag)
  • Auf Alkohol und Nikotin verzichten - Rauchen aufhören
  • Sauna und Wechselduschen

 

Folgende Hausmittel und Lebensmittel können das Immunsystem schnell und effektiv stärken:

 

ingwer

Ingwer

Wirkt antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, schleimlösend und schmerzlindernd. Ingwer hat zudem einen antioxidativen Effekt, schützt also die Körperzellen gegen negative Einflüsse wie freie Radikale.

Tipp: Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eignet sich Ingwertee (dünne Scheiben Ingwer mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen) oder auch eine heiße Ingwermilch (200 Milliliter heiße Milch mit je einem Teelöffel frisch geriebenem oder klein geschnittenem Ingwer vermischen und kurz ziehen lassen).  

 

zitrone    sanddorn

Vitamin C

Beeren und Zitrusfrüchte enthalten eine Menge Vitamin C, welches das Immunsystem vor freien Radikalen schützt und Infektionen vorbeugt. Aber auch Brokkoli, Paprika, Grün- oder Rosenkohl versorgen uns mit großen Mengen des abwehrstärkenden Vitamins. 

Tipp: Frische Zitrone in lauwarmem Wasser wirkt übrigens besser gegen Erkältung und Grippe als eine heiße Zitrone, da Vitamin C sehr hitzeempfindlich und wasserlöslich ist. 

Noch mehr Vitamin C steckt in Sanddorn, der zusätzlich noch jede Menge Kalzium, Magnesium, Eisen sowie Vitamin B12 enthält und entzündungshemmend wirkt. Sanddorn gibt es als Öl, Tee und Saft. 

 

hagebutte

Hagebutte

Die Hagebutte ist, was den Vitamin-C-Gehalt angeht, allerdings Spitzenreiter. Sie enthält fünfmal mehr Vitamin C als Zitronen. Am besten schmecken Hagebutten als Tee, aus getrockneten Hagebuttenschalen zubereitet. Den Tee mit kochendem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten abdeckt ziehen lassen, die Schalen durch ein Sieb abseihen.

Hagebutten in Pulverform wird aus der gesamten Frucht inklusive Samen und Schale gewonnen und enthält noch mehr Vitamin C als Hagebuttentee.

Tipp: Täglich ein Teelöffel stärkt die Abwehrkräfte und beugt Krankheiten vor. Alternativ gibt es Hagebuttenpulver auch in Kapselform mit derselben Wirkung. 

 

brokkoli

Grünes Gemüse

Gemüse enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere grüne Gemüsesorten wie Brokkoli, Wirsing und Grünkohl, die viel Vitamin A, C und K sowie eine Menge des wichtigen Zellschützers Vitamin E enthalten. Auch Kalzium, Kalium und Eisen unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte im Kampf gegen Schnupfen, Heiserkeit und Husten. Kohlgemüse mit dunkelgrünen Blättern enthält ebenso viele wichtige Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und so die Zellen schützen, freie Radikale binden und Entzündungen hemmen. 

Tipp: Alternativ zum obligatorischen Orangensaft deckt ein Grünkohl-Smoothie mit 100 Gramm Grünkohl 105 Milligramm Vitamin C und deckt so den empfohlenen Tagesbedarf. 

 

kurkuma

Kurkuma

Kurkuma wird in der chinesischen und ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Kurkuma wirkt antientzündlich, antioxidativ und immunstärkend und soll sogar krebshemmende Eigenschaften haben. Die gelbe Gewürzpflanze ist darüber hinaus für ihre verdauungsfördernden Effekte bekannt, denn die Inhaltsstoffe regen die Leber zur Ausschüttung von Gallensäuren an, die sich an Nahrungsfette binden und diese verdaulich machen. Dadurch werden Blähungen und Völlegefühl gemindert.

Tipp: Kurkumin ist fettlöslich, daher ist die Einnahme mit Wasser nicht empfehlenswert. Kurkumin-Kapseln oder Pulver sollte immer in Kombination mit einer fetthaltigen Komponente wie Milch oder Öl eingenommen werden, z. B. in Form von „Goldener Milch“ - ein wahrer Booster für das Immunsystem!

 

chili

Scharfe Lebensmittel

Scharfe Lebensmittel wie Chilischoten, Gemüsepaprika, grüne Peperoni oder Cayennepfeffer rufen einen Hitze- oder Schärfereiz im Körper hervor, der die Durchblutung fördert und lässt die Nase laufen lässt. So werden die Atemwege schneller wieder frei. 

Ebenfalls hilfreich bei Erkältung sind Meerrettich, Senf und Wasabi, die dank der Senfölglycosiden antimikrobiell wirken und ätherische Öle enthalten, welche die Atemwege befreien. 

 

kakao

Roher Kakao

In rohem Kakao steckt die Substanz Theobromin, die den Körper vor Erkältungen schützen soll, den Hustenreflex hemmt und den Husten dadurch lindert. Theobromin soll den Hustenreiz besser hemmen als Kodein, das in vielen Medikamenten gegen Husten enthalten ist. Zudem fördert der regelmäßige Verzehr von Rohkakao die Eliminierung negativer Folgen von freien Radikalen und senkt den Blutdruck. 

Tipp: Kakaonibs als Topping im Müsli oder im Joghurt mit frischen Früchten verwenden.

 

honig

Honig

Honig wirkt antibakteriell, antiviral, stärkt das Immunsystem und hilft gegen beginnende Erkältungen. Als „Schmierstoff“ lindert er akuten Reizhusten und Halsschmerzen, da er sich wie ein Film über den wunden Rachen legt und wie ein entzündungshemmendes Pflaster wirkt.

Tipp: Entweder im Tee auflösen (Achtung: zu große Hitze zerstört die heilenden Enzyme im Honig) oder einen Löffel davon lutschen.

 

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