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Yoga

veröffentlicht am 31.08.2020

 

Yoga ist mehr als nur Sport, denn es stärkt Körper und Geist, hilft Dir dabei, Stress abzubauen, abzunehmen, Schmerzen zu lindern und das Bindegewebe zu straffen.

Eine bewusste Körperwahrnehmung ist die zentrale Komponente des Yoga. Die zahlreichen Asanas und Atemübungen bringen dabei Deinen Körper und Geist in Einklang. Gerade in Zeiten von Dauerstress, Burnout und anderen psychischen Erkrankungen findet Yoga immer mehr begeisterte Anhänger.

 

Aber welcher Yoga-Stil ist für Dich der Richtige?

Hatha Yoga ist die Grundform aller Yoga Arten und eignet sich perfekt für Anfänger. Die Übungen werden meist in einer sanften und relaxten Form durchgeführt mit Atemübungen und Meditation. Ziel im Hatha Yoga ist die Festigung des Gleichgewichtsinns, Atemkontrolle und Stärkung der Flexibilität der Muskeln.

 

Kundalini oder Spirituelles Yoga gilt als das ursprünglichste Yoga, basierend auf den Lehren von Yogi Bhajan. Der Fokus liegt auf dem geistigen und spirituellen Aspekt, in dem Atemübungen eine große Rolle spielen. Ziel ist bei dieser Yoga-Form die Aktivierung der Kundalini Energie, die durch die sieben Chakren (Zentren des Bewusstseins) fließen und damit Glück, Gesundheit und ein erweitertes Bewusstsein bringen soll.

 

Ashtanga / Power Yoga gilt als die härteste aller Yoga-Formen und bietet eine Menge sportliche Herausforderung. Diese Art des Yoga ist durch die fließenden Übergänge von einer Übung in die andere besonders dynamisch. Die sechs Serien von festgelegten Yoga-Stellungen gehen fließend ineinander über mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Ziel des Ashtanga Yoga ist Kräftigung, Kondition und Lösen von Blockaden.

 

Jivamutki Yoga ist ebenfalls eine Form des Power Yoga. Bei dieser dynamischen Yoga-Art werden die Übungsfolgen grundsätzlich zu Musik und in einem hohen Tempo ausgeführt. Auch spirituelle Elemente und Meditation sind Bestandteile des Jivamutki Yoga. Es fördert die Flexibilität, Kräftigung und Ausdauer.

 

Bikram Yoga, auch als Hot Yoga bezeichnet, wird in einem knapp 40 Grad warmen Raum mit mindestens 40 Prozent Luftfeuchtigkeit durchgeführt. Durch die schweißtreibende Wärme werden die Beweglichkeit und Entgiftung des Körpers sowie der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt, wodurch ordentlich Kalorien verbrannt werden. Durch die hohen Temperaturen werden die Muskeln flexibler, was ein intensiveres Dehnen bei gleichzeitig geringerem Verletzungsrisiko ermöglicht. Besonders die Wirbelsäule und Rückenmuskulatur werden bei den klassischen 26 Übungen inkl. Atemtechnik gekräftigt. Diese Yoga-Form ist sehr gut als Herz-Kreislauf-Training geeignet, da es Knochen und Gelenke wenig belastet. Außerdem dient es der Steigerung der körperlichen Fitness, Bodyforming, Ausdauer, Flexibilität und Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels.

 

Auch die folgenden Yoga-Formen möchten wir hier kurz vorstellen:

Luna-Yoga ist ein sanfter Yoga-Stil, speziell auf den weiblichen Körper abgestimmt. Die Übungen stärken die Beckenbodenmuskulatur, regulieren die Hormone und nehmen einen positiven Einfluss auf den weiblichen Zyklus. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder PMS soll Luna Yoga Linderung verschaffen. Das tiefe Spüren in den eigenen Körper, die Entspannung und bewusste Atemtechniken sorgen für ein ganzheitliches Training.

Hormon Yoga eignet sich insbesondere bei Beschwerden in den Wechseljahren oder unerfülltem Kinderwunsch. Hormone steuern zahlreiche Vorgänge im Körper und damit unser Wohlbefinden. Das Yoga-System der Brasilianerin Dinah Rodrigues vereint Elemente aus verschiedenen Yoga-Arten, die gezielt auf Eierstöcke, Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse und Nebennieren wirken.

Anti-Gravity-Yoga wird mit Hilfe eines fest in der Decke verankerten Trapeztuches praktiziert. Dies ermöglicht eine Stabilität bei Gleichgewichtsübungen oder Schräglagen, die ohne das Tuch nicht möglich sind. Durch die Kombination aus Pilates-, Ballett- und Gymnastikelementen wird der komplette Körper trainiert. Zudem stärkt das ständige Ausbalancieren die Tiefenmuskulatur und die Körperspannung.

Acro Yoga verbindet Asanas mit Akrobatikelementen und Thai-Massage und wird zu zweit praktiziert. Perfekt für Paare mit Spaß an der Bewegung.

Yin Yoga ist ein besonders sanfter Yogastil. Hierbei werden die Übungen meist sitzend oder liegend durchgeführt und bis zu zehn Minuten gehalten. Diese Yoga-Art stärkt das Bindegewebe, dehnt die Faszien und hält die Gelenke geschmeidig.

 

Und natürlich möchten wir auch die neuen, außergewöhnlichen und teils skurrilen Yoga-Stile nicht unerwähnt lassen. Bei diesen Yoga-Arten steht eher der Spaß im Vordergrund. Diese reichen von Yoga mit Ziegen, Nackt-Yoga bis Wein- oder Bier-Yoga.

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